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Eibisch

auch: Altheewurzel, Heilwurz, Ibisch, weiße Pappel oder Sommerpappel

Althaea officinalis

Malvengewächs


Eigenschaften: ausdauernde, 1,20-2m hoch wachsende Staude mit seidig-flaumiger Behaarung der Blätter und des Stengels; 3-5 lappige weißlich-rosa oder hell-lila samtige Blüten von VI-IX sowie sehr tief reichende Pfahlwurzel, frosthart. Der englische Name ist 'marshmallow'. Aus dem Mehl der Wurzeln wurden Süßigkeiten hergestellt.

Standort: feucht, sonnig bei leichten, auch salzhaltigen Böden. Wild auch auf Salzwiesen, an Graben- und Flussrändern vorkommend.

Anbau: Saat oder Stecklinge von V-VI in Schalen, Jungpflanze im Herbst an Ort und Stelle setzen. Abstand 40cm. Die Blüte erscheint im zweiten Jahr ab Sommer. Eine erste Wurzelernte ist ab Spätherbst des zweiten Jahres möglich.

Verwendung: die ganze Pflanze, insbesondere aber die schleimhaltige Wurzel, gilt als altbewährtes Hustenmittel sowie als Heilmittel gegen Entzündungen., Haut- und Schleimhautreizungen. Die Anwendungen erfolgen in Form eines Wurzel-Kaltansatzes, Blättertees oder eines Sirups aus der Wurzel.

Die zweijährigen Wurzeln kann man in der Küche wie Kartoffeln zubereiten.

Geschichte: Eibisch ist eine alte Bauerngartenpflanze, die früher zu Süßigkeiten verarbeitet wurde.